Nachhaltiges Bauen – ein viel verwendeter Begriff

Aber was steckt eigentlich dahinter?

Nachhaltigkeit schreibt sich mittlerweile der Großteil der im Bauwesen Tätigen auf die Fahne.
Erst mal ist das eine sehr positive Entwicklung. Zumal da vor einigen Jahren Nachhaltiges Bauen noch eine Nische mit wenigen Vorreitern war. Schaut man genauer hin wirken einige Bauten, die als nachhaltig deklariert werden, jedoch wenig umwelt- und menschenfreundlich. Bezeichnet wird dieses Phänomen als „green washing“. Es wird einem nicht leicht gemacht, sich im Dschungel aus Labeln und Zertifizierungen zurecht zu finden. Glücklicherweise gibt es mittlerweile zahlreiche Aus- und Fortbildungen und Veranstaltungen zu verschiedensten Aspekten des nachhaltigen Bauens. NachhaltigkeitsmanagerInnen, EnergieberaterInnen, BaubiologInnen, LehmbauerInnen, Zertifizierungs-Auditoren und alle im Bauwesen Tätigen, die sich auf dem Gebiet weiterbilden.
Es lohnt sich daher genauer hinzuschauen und gegebenenfalls nachzufragen. Auch wenn es unbequeme Fragen sind.

Für mich als Innenarchitektin bedeutet Nachhaltigkeit, dass wir heute so bauen oder wenn möglich umbauen, dass so viel an Ressoucen nachwachsen, sich regenerieren oder recyclet werden, dass unsere Zukunft nicht gefährdet ist. Auf sozialer Ebene bedeutet dies für mich, Gebäude und Räume zu schaffen, in denen sich Menschen langfristig wohl fühlen und gesund bleiben. jenseits von kurzweiligen Trends sondern durch zeitlose und menschenfreundliche Gestaltung, die von Bestand ist.

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